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Ideen für den ENE-BO

Aus Erlebnisraum Nachhaltige Entwicklung
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An dieser Stelle werden Ideen für den ENE-BO gesammelt. Bitte auch die zugehörige Diskussionsseite beachten.

Idee 1: "Gespräch mit dem Planeten"

Benno: Realisierung einer großflächigen Visualisierung, welche eine "Begegnung" mit unserem Planeten (quasi "auf Augenhöhe") ermöglicht, um z. B. ein "Gespräch" (= Abruf von Information und Wissenszusammenhängen, Fragen stellen auf der Grundlage von Simulationsmodellen, Anregungen einbringen u. a.) führen zu können. Mir schwebt da u. a. folgendes Bild vor Augen: CAVE-Umgebung (wobei die Erde nicht als Kugel dargestellt sein muss, sondern auch eine andere Gestalt haben könnte).

  • Petra: Die Idee finde ich Klasse! Wie spricht die Welt mit mir? Braucht es eine "Vermittlungsfigur"? Das erinnert mich an die Comics von denen Peter manchmal spricht.
  • Benno: Leider kenne ich Peters Comic-Idee noch zu wenig. @Peter: Kannst du die hier noch mal erläutern (die war ja irgendwie anders gedacht als die Evoke-Comics, die auf andere Weise vermitteln)? Und: Ja, ich denke auch, dass das eine Frage ist, die wir uns stellen können: Ist es sinnvoll, eine "Vermittlungsfigur" einzuführen?

Idee 2: Energiemenge erleben

Ursula Oesing: Folgende Idee habe ich zum Erlebnisraum, wobei ich keine Kenntnisse darüber besitze, ob und wenn ja, mit wie viel Aufwand sie umsetzbar ist.

Man könnte Räume gestalten, in denen jeweils eine begrenzte Menge Energie zum Verbrauch zur Verfügung steht, in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich viel. Beispiel: Wenn man in einem Raum viele Lichter anschaltet, kann man nur noch leise Musik hören und kein Wasser mehr für Tee erhitzen. Schaltet man ein paar Lampen aus, so bleibt mehr für Musik und heißes Wasser übrig… So lässt sich „Energiemenge“ erleben. Ganz konsequent wird es nicht gehen, da die Räume ja beheizt sind,… aber vielleicht ja ansatzweise.

Idee 3: Personalisierte Energiespar-App

Eine andere Idee von Ulla ist eine personalisierte Energiespar-App für mobile Endgeräte.

  • Anmerkung Benno: Apps kommen der Lebenswelt der Jugendlichen nahe, finde ich gut. Lässt sich eine Brücke zum (physikalisch vorhandenen) Erlebnisraum (vor Ort an der BO) schlagen?

Idee 4: Blasenwelt-Spiel (oder virtuelle Buckminster-Fuller-Kuppeln)

Benno: Ich poste hier einfach nochmal die auf dem Kickoff präsentierte Seifenblasen-Idee (vielleicht inspiriert das ja zu weiteren Ideen):

SchülerInnen, die nachhaltig handeln, können dies über eine App melden, woraufhin eine "Seifenblase" (deren Volumen z. B. dem vermiedenen CO2-Ausstoss der Handlung entspricht) in einer virtuellen Welt freigesetzt wird. Das individuelle Handeln wird so weltweit im Web sichtbar. Der ENE-BO (als "Anziehungsmagnet") ermöglicht darüber hinaus den BetrachterInnen, mit diesen Blasen zu interagieren.

Es gibt mehrere spinnöse Szenarien, die Idee fortzusetzen. Beispielsweise könnten die BesucherInnen des Erlebnisraums diskutieren, was im Weiteren geschehen soll, z. B. der Blase (hinter der ja ein Handelnder steht) einen motivierenden Gruß aus dem Erlebnisraum schicken, Kooperationsmöglichkeiten mehrerer "Blasen" erarbeiten und vorschlagen, oder einfach in der Blasenlandschaft kollaborativ Blasen-Skulpturen formen. Der Besuch des ENE-BO wird somit ebenfalls weltweit sichtbar. Fallen euch weitere Interaktionen ein?

Idee 5: Nachhaltige Online-Community

Peter: Ein wichtiger Bestandteil des ENE ist die Möglichkeit, sich mit anderen darüber online auszutauschen und eine Gemeinschaft zur Förderung von Nachhaltigkeitsbewußtsein zu bilden.

Anstatt dies den etablierten Plattformen (z.B. Facebook) zu überlassen, wollen wir eine eigene Plattform zur Verfügung stellen, die sich in folgenden Punkten von den etablierten Plattformen abhebt:

  1. Sie wird selbst nachhaltig entwickelt (Freie Software / Open Source).
  2. Sie praktiziert nachhaltigen Datenschutz und Schutz der Privatsphäre.
  3. Sie fördert die Bildung nachhaltiger Gemeinschaften.
  4. Sie fördert das Nachhaltigkeitsbewußtsein in diesen Gemeinschaften.

Idee 6: Assoziations-Map mit Graffiti

Die BesucherInnen des Erlebnisraums werden nach ihren Assoziationen zum Thema "Nachhaltigkeit" befragt, z. B.: "Mit welcher Farbe/Geruch/... verbindest du den Begriff der Nachhaltigkeit?" "Warum ist dir nachhaltiges Handeln wichtig, nenne dazu 1 einzelnes Wort!" "Wo glaubst du den 'nachhaltigsten' Ort dieser Welt?" u. ä. Wir erstellen daraus "Landkarten" ("Antwort-Landschaften"), die im Erlebnisraum visualisiert, interaktiv erkundet und persönlich gestaltet werden können (z. B. durch eine Art Graffiti auf der Nachhaltigkeits-Landkarte, oder durch Positionierung kreativ gestalteter Bilder zum Nachhaltigkeitsthema auf der Map als "Gesamtkunstwerk").

Idee 7: Rädchendrehmaschine

Motivation: Die Energiefrage zeichnet sich durch zahlreihe "Widersprüche" und Zielkonflikte aus. So ist es bspw. nicht möglich, allen zu beachtenden Aspekten wie CO2-Emissionen, Rohstoff-Ressourcen, Energiekosten, Versorgungssicherheit, Umweltfolgen etc. in gleicher Weise gerecht zu werden. Die Grundidee besteht nun darin, den Jugendlichen die zahlreichen bestehenden Zielkonflikte zu vermitteln. Weiterhin soll innerhalb der Zielgruppe eine erhöhte Akzeptanz für nachhaltige Energieversorgungskonzepte geschaffen werden.

Idee: Wir entwickeln eine Umgebung, welche den Besuchern (nachdem sie sich im Erlebnisraum über die Wirkungszusammenhänge und Zielkonflikte informiert haben) das Ändern von Parametern ermöglicht. Dies kann bspw. über interaktiv manipulierbare Zahnrad-Symbole erfolgen. Die Auswirkungen werden sodann (auf der Grundlage eines numerischen Simulationsmodells) multimedial visualisiert.

  • Benno: Bevor an den Rädchen gedreht wird, können Geodaten und Geovisualisierungen natürlich einen Beitrag zur Vermittlung der grundlegenden Wirkungszusammenhänge leisten. Und irgendwie passt das auch ein kleines Bisschen zu Idee 1 (wobei hier wohl auch nicht-georäumliche Aspekte eine Rolle spielen werden).

Idee 8: Mission Control Center

Benno: Wir haben da noch eine Idee zusammen gesponnen, hier ein allererstes Szenario:

Es wird eine exklusive, "coole Underground-Community" aufgebaut (optional mit Evoke-ähnlichen Elementen, oder doch eher "ruhig"?). Der ENE-BO wird zur Einsatzzentrale, in der alle Stränge zusammenlaufen. Folgende Rollen könnten z. B. unterschieden werden:

  1. Initiators = die BesucherInnen, die (vor Ort in der Zentrale) eine konkrete Mission erarbeiten, welche die Mitglieder der Commmunity (als Activists) ausführen sollen. Bsp.: Großräumige Lichtausschaltaktionen, konkrete Energiesparmaßnahmen am Schulgebäude, öffentlichkeitswirksame Plakat-Aktionen, Flashmob-Events etc. (da sollen unsere BesucherInnen innovative Ideen entwickeln!).
  2. Activists: Die registrierten Mitglieder erhalten den erteilten Auftrag direkt auf ihr Phone und geben (innerhalb der nächsten 7 Minuten?) ihre Zusage, falls sie sich aktiv an der Durchführung beteiligen möchten (im Sinne eines "Letter of intent"), und benennen dabei einen Attestor.
  3. Attestors müssen natürlich Community-Mitglieder sein. Sie sichern später zu, dass der Auftrag tatsächlich ausgeführt wurde.
  4. Experts bewerten die Mission hinsichtlich der Projektziele (Nachhaltigkeitsbewusstsein im Themenumfeld "Energie").

Danach verteilen die Beteiligten untereinander Punkte, die sich im Laufe der Zeit ansammeln. Günstig wäre, wenn die Resonanz auf die Missionen noch beim Besuch des ENE-BO erfahrbar würde. "Success Stories" vergangener nachhaltiger Missionen können im Erlebnisraum natürlich auch präsentiert und diskutiert werden.

Idee 9: Fünf Räume

Die Idee besteht darin, eine Art "Informationszentrum" (passenderer Name?) zum Thema "Nachhaltigkeit & Energie" aufzubauen, das von Schulklassen/Jugendlichen besucht werden kann. Dieses Informationszentrum (das z. B. in den ehemaligen Räumen des Geothermiezentrums unterbringbar wäre?) soll aus mehreren Zimmern bestehen, die sich jeweils verschiedenen Themen widmen.

  1. Raum 1, Physikalischer Energiebegriff: Energiearten (Wärme, elektrische Energie, kinetische Energie etc.), "kWh-Raum" mit Ergometer. Zwei Personen können gegeneinander Leistung auf diesen Ergometern erbringen, um auf einer Skala (Watt) verschiedene Stufen von Verbrauchern zu starten. Unterschiedliche Stufen: Energiesparlampe 6W, Glühbirne 100W, ..., Wasserkocher (1000W) mit 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Beim letzten Punkt muss auf jeden Fall mit beiden Fahrrädern zusammengearbeitet werden (Teamwork), damit die Leistung erbracht werden kann. Ziel: Ein Gespür für Energiemengen und die Arten der Energie bekommen, vgl. Idee 2, "Energie erleben".
  2. Raum 2, Persönliches Verhalten: "Mikroskala"/Ebene des Inviduums, dabei Aspekt der Energieeffizienz betrachtet, Fragestellung: "Was kann ich persönlich ändern?" Vgl. Unterstützung des "Oracle du Papillon".
  3. Raum 3, Regionale Sicht: "Mesoskala (?)", Sicht Bochum/Ruhrgebiet/NRW, siehe dazu u. a. auch Diskussion der regionalen und globalen Sicht.
  4. Raum 4, Deutschland-Sicht: "Makroskala", dazu historischer Verlauf Engieverbrauch und Energiemix von Deutschland.
  5. Raum 5, Globale Sicht: passt möglicherweise zu Idee 1, "Gespräch mit dem Planeten".

Idee 10: Konzept der 5 Räume aufgebaut in einer Spirale

In Ergänzung zu Idee 9:

  • Spirale geht von persönlicher Sicht innen nach außen zu globaler Sicht.
  • auch rein optisch wird bei Spirale der Raum größer nach außen.
  • globale Sichtweise außen gut realisierbar über Projektion auf Außenflächen.
  • Auch der vorgegebene Weg ist sehr eindeutig bei einer Spirale.

Idee 11: Ideen von Energie und Architektur ...

Farah:Ihre Ideen sind sehr schon, ich bin total begeistert. Ich habe erst heute geschafft was zu schreiben. Ich finde es ist auch sehr gut, wenn die Besucher eine Vorstellung von Architektur und Alltag bekommen, zum Beispiel die Bedeutung von Energie effizienten Häusern.

Wir könnten mit Modellen zeigen, welche unterschiedlichen Arten von Energie effizienten Häusern möglich sind, welche Möglichkeiten bestehen, ein Haus Energie effizient zu bauen oder zu renovieren. Dabei könnten wir auch alte erfolgreiche Ideen einbringen, wie man früher intelligent gebaut hat, als es noch kein Styropor gab. Manchmal brauchte es nur dicke Mauern oder eine richtige Ausrichtung des Hauses, um Energie zu sparen oder allzu großer Hitze zu entkommen. Was haltet Ihr davon?

Gute Ideen finden sich auch in der Bionik. Berühmtes Beispiel ist der sich selbst belüftende Termitenbau.

Wir könnten darüber informieren, wie teuer es wird. Es muss ja nicht immer eine Plus-Energie-Haus werden.

Noch was finde ich wichtig in Erlebnisraum, dass die Besucher zu Gedanken kommen:

- Wie gehe ich mit meinem Energieverbrauch um? - Brauche ich immer das neueste Smartphone und den schnellsten Computer? - Wie gehe ich mit meiner Ernährung um? - Wie gehe ich mit meiner Kleidung und Konsum um? - Was kann ich besser machen?

Am Ende ist es eine Frage, was die Menschen mit Lebensqualität verbinden. Wieviel Freude habe ich wie lange an meinem neuen Handy? Kaufe ich mein Handy vielleicht nur, weil andere auch so eines haben? Lebe ich dann mein Leben – oder das, was andere von mir wollen?

Das kann nur eine Idee sein von vielen – lässt sich aber auf viele Bereiche übertragen.

Idee 12:Rückblick auf die Geschichte ...

... Die Idee eines Dialogs mit dem Planeten finde ich gut. Vor allem ist der Dialog in andere Räume zu verwenden auch eine gut Thematische Verbindung. In einen Raum kann Dialog mit dem Planeten zum Beispiel zeigen: Wir haben nur diese eine Erde. Wenn wir sie nicht schützen, können wir sie nicht wiederbeschaffen. Also müssen wir uns damit beschäftigen, was ihr guttut und was nicht.

In einem anderen Raum könnten wir in die Geschichtliche zurückblicken und zeigen, wie frühere Generationen mit der Erde umgegangen sind. Manches haben sie richtig gemacht, manches falsch.

In der Landwirtschaft haben sie bei der Fruchtfolge und der Bearbeitung des Bodens vieles richtig gemacht, was wir heute teilweise falsch machen.

Schlechte Beispiele:

- Bilder von der Brandrodung des brasilianischen Regenwalds - Bilder von Soja-Plantagen an der Stelle des Regenwalds - Bilder von Plastikmüll in den Weltmeeren - Bilder von Fischen, die durch Plastikmüll gestorben sind - Bilder von toten Bienenvölkern, die durch Pestizide eingegangen sind - Bilder von brennenden Kohleflözen in China oder Iran

Gute Beispiele

- Bilder von renaturierten Bach- und Flussläufen - Bilder von renaturierten Braunkohletagebauten - Bilder von abgeräumten Industrieanlagen (z. B. Phoenixsee in Dortmund)

Ich finde es wichtig, den Besuchern solche Anstöße zu geben. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass alles sinnlos ist, sondern dass Natur auch die Kraft hat, sich wieder zu erholen, wenn wir Menschen ihr dazu die Voraussetzungen schaffen.

Ich will für die Möglichkeiten dazu begeistern, nicht den Schrecken des Untergangs in den Vordergrund stellen. Jeder soll sich auf die Suche machen, wo er verantwortlich ist und etwas besser machen kann, alleine oder mit anderen zusammen.

Ich will, dass die Menschen sehen können, dass Verschwendung zwar Spaß macht, aber immer nur sehr kurzfristig. Langfristig viel mehr Spaß macht es, die Welt jeden Tag ein bisschen zu verbessern.

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