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Starke Nachhaltigkeit

Aus Erlebnisraum Nachhaltige Entwicklung
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Die Starke Nachhaltigkeit wird nicht nur von Martens und Schilder (2011) sehr gut aus politikwissenschaftlicher Sicht beschreiben sondern auch von vielen anderen, wie z.B. Ott (20XX). Sie bezieht sich im Wesentlichen auf die drei Nachhaltigkeitsstrategien, die auch in der integrativen Nachhaltigkeit von großer Bedeutung sind: Konsistenz-, Effizienz- und Suffizienz-Strategie. Nur wenn alle drei Strategien verfolgt werden, sind wir bei der starken Nachhaltigkeit. Die Umweltministerien unserer Länder sind leider meist noch nicht dort angekommen, sie verfolgen noch die Vorstellung, dass alles technisch machbar sein und Wachstum die ultimative Logik ist. Im Bereich der starken Nachhaltigkeit finden sich aber Konzepte wie die Gemeinwohlökonomie (z.B. Felber, 2012) oder die Postwachstumsgesellschaft (z.B. Paech, 2012), die nur langsam immer mehr Gehör finden. Die meisten, echten NachhaltigkeitswissenschaftlerInnen finden sich vermutlich in dieser Nachhaltigkeitsqualität. Die nächste Qualität, die wir integrative Nachhaltigkeit nennen, umfasst noch viel mehr als wissenschaftliche Qualitäten und wird daher von manchen als „zu spirituell“ angesehen, diese auch von Martens und Schilder (2011).

Die Studierenden aus dem Einführungsseminar in die Debatte der Nachhaltigen Entwicklung, das aktuell zweimal pro Semester angeboten wird, haben die starke Nachhaltigkeit wie folgt graphisch dargestellt und zusammengefasst:

 @RAYMOND: Hier PHOTO zum Poster der starken NH AUS LANE rein. DANKE. 

Wichtig sind dabei die beiden globalen Herausforderungen: die Verbesserung der Lebensbedingungen von vielen Menschen, die bisher z.B. noch unter Hunger leiden, keine gute Gesundheitliche Versorgung haben und von modernen Bildungsangeboten weitestgehend ausgeschlossen sind. Die zweite Herausforderung ist die Reduzierung des Ressourcenkonsums der Nationen, die sich als sog. Industrieländer entwickelt haben. Sie machen ca. 20% unserer Weltbevölkerung aus und konsumieren aber 80% der Weltressourcen. Die sog. BRICS-Staaten (Brasilien-Russland-Indien-China-Südafrika) eifern diesen industrialisierten Staaten nach. Da sie viel mehr Menschen umfassen als die „alten Industrieländer“ reichen die Ressourcen eines einzigen Planeten dafür schon jetzt nicht mehr aus: der Ressourcenkampf hat schon begonnen. Auch der Umgang damit ist letztendlich eine soziale Herausforderung.

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