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Suffizienz-Strategie: Unterschied zwischen den Versionen

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Folgende Ausführungen sind der Publikation von Schweizer-Ries (2009) in leicht abgeänderter Weise entnommen:
Folgende Ausführungen sind der Publikation von Schweizer-Ries (2009)
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Schweizer-Ries, P. (2009). Ein Verhaltensmodell zum Umdenken und Umlenken.
Schweizer-Ries, P. (2009). Ein Verhaltensmodell zum Umdenken und Umlenken.
Nachhaltige Konsummuster aus umweltpsychologischer Sicht. In M. Müller (Hrsg).
Nachhaltige Konsummuster aus umweltpsychologischer Sicht. In M. Müller (Hrsg).
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Die Suffizienzstrategie – das richtige Maß
Die Suffizienzstrategie – das richtige Maß


Der Suffizienzstrategie liegt der Gedanke zugrunde, dass unser Bedarf an Konsum und Dienstleistungen gesenkt werden kann und dies sogar ohne die Empfindung von Verlust. Es fehlt uns immer häufiger ein angemessenes Maß, was nicht selten zu Überkonsum führt (siehe z.B. Küstemaker, 20XX). Die Konsumgesellschaft baut darauf auf, dass konsumiert wird und geht implizit von der Notwendigkeit eines stetigen Wachstums aus. Wohlstand und Lebensqualität werden am Konsumniveau gemessen, Reduzierung ist gleichbedeutend mit Verzicht und Rückschritt. Wer nicht konsumieren will oder kann, befindet sich am Rande der Gesellschaft oder gar außerhalb. Diese Vorstellungen von Konsum und subjektivem Bedarf an Produkten prägen unsere Wahrnehmung der Realität und es erscheint so, als sei dies nicht zu durchbrechen.
Der Suffizienzstrategie liegt der Gedanke zugrunde, dass unser Bedarf an Konsum und Dienstleistungen gesenkt werden kann und dies sogar ohne die Empfindung von Verlust. Es fehlt uns immer häufiger ein angemessenes Maß, was nicht selten zu Überkonsum führt (siehe z.B. ''Küstemaker, 20XX, NAME FALSCH??''). Die Konsumgesellschaft baut darauf auf, dass konsumiert wird und geht implizit von der Notwendigkeit eines stetigen Wachstums aus. Wohlstand und Lebensqualität werden am Konsumniveau gemessen, Reduzierung ist gleichbedeutend mit Verzicht und Rückschritt. Wer nicht konsumieren will oder kann, befindet sich am Rande der Gesellschaft oder gar außerhalb. Diese Vorstellungen von Konsum und subjektivem Bedarf an Produkten prägen unsere Wahrnehmung der Realität und es erscheint so, als sei dies nicht zu durchbrechen.


Hier liegt eine klar konsumorientierte Wirklichkeitskonstruktion vor. Diese zu verändern ist sehr schwer. Es bedarf eines grundlegenden Wertewandels, eines Umdenken in Richtung weniger Konsum (weniger ist mehr; siehe auch Misereor, 20XX). Die neuen Denkansätze sind vorhanden (LIT: Zukunftsfähiges Deutschland), haben sich in der Gesellschaft aber noch nicht durchgesetzt. Im Rahmen dieser Überlegungen entstand z.B. die Idee der sogenannten 2000 Watt-Gesellschaft, die davon ausgeht, dass, bei einer einigermaßen guten Gleichverteilung der Ressourcen unter den Menschen, der durchschnittliche Energiebedarf pro Kopf bei 2000 Watt liegen sollte. Noch sind die Unterschiede zwischen den Ländern enorm und reichen von einigen hundert Watt in sog. Entwicklungsländern pro Kopf bis zur siebenfachen Menge in einigen Industrienationen (Wikipedia 29.03.09: 2000-Watt-Gesellschaft, (Jochem 2004)).
Hier liegt eine klar konsumorientierte Wirklichkeitskonstruktion vor. Diese zu verändern ist sehr schwer. Es bedarf eines grundlegenden Wertewandels, eines Umdenken in Richtung weniger Konsum (weniger ist mehr; siehe auch ''Misereor, 20XX ??????''). Die neuen Denkansätze sind vorhanden (LIT: Zukunftsfähiges Deutschland), haben sich in der Gesellschaft aber noch nicht durchgesetzt. Im Rahmen dieser Überlegungen entstand z.B. die Idee der sogenannten 2000 Watt-Gesellschaft, die davon ausgeht, dass, bei einer einigermaßen guten Gleichverteilung der Ressourcen unter den Menschen, der durchschnittliche Energiebedarf pro Kopf bei 2000 Watt liegen sollte. Noch sind die Unterschiede zwischen den Ländern enorm und reichen von einigen hundert Watt in sog. Entwicklungsländern pro Kopf bis zur siebenfachen Menge in einigen Industrienationen (Wikipedia 29.03.09: 2000-Watt-Gesellschaft, (Jochem 2004)).


Im Bereich der [[integrativen Nachhaltigkeit]] gehen wir davon aus, dass weniger Konsum zu mehr Vergnügen führen kann. Ein genussvoller Umgang z.B. mit den Lebensmitteln, die nur zu bestimmten Jahrenszeiten ganz frisch konsumiert werden können, verbessert unsere Lebensqualität und führt zu mehr Wohlfahrt und Glück. [HIERAN ARBEITEN WIR NOCH WEITER]
Im Bereich der [[integrative Nachhaltigkeit|integrativen Nachhaltigkeit]] gehen wir davon aus, dass weniger Konsum zu mehr Vergnügen führen kann. Ein genussvoller Umgang z.B. mit den Lebensmitteln, die nur zu bestimmten Jahrenszeiten ganz frisch konsumiert werden können, verbessert unsere Lebensqualität und führt zu mehr Wohlfahrt und Glück. '''[HIERAN ARBEITEN WIR NOCH WEITER]'''





Aktuelle Version vom 27. Februar 2014, 15:07 Uhr

  Folgende Ausführungen sind der Publikation von Schweizer-Ries (2009) 
  in leicht abgeänderter Weise entnommen:
  Schweizer-Ries, P. (2009). Ein Verhaltensmodell zum Umdenken und Umlenken.
  Nachhaltige Konsummuster aus umweltpsychologischer Sicht. In M. Müller (Hrsg).
  Nachhaltigkeit: Burnout eines revolutionären Anspruchs?
  Umwelt-Wirtschaft-Soziales: Zuspitzung eines Dauerkonflikts (101-116). Rehburg: Loccum.


Die Suffizienzstrategie – das richtige Maß

Der Suffizienzstrategie liegt der Gedanke zugrunde, dass unser Bedarf an Konsum und Dienstleistungen gesenkt werden kann und dies sogar ohne die Empfindung von Verlust. Es fehlt uns immer häufiger ein angemessenes Maß, was nicht selten zu Überkonsum führt (siehe z.B. Küstemaker, 20XX, NAME FALSCH??). Die Konsumgesellschaft baut darauf auf, dass konsumiert wird und geht implizit von der Notwendigkeit eines stetigen Wachstums aus. Wohlstand und Lebensqualität werden am Konsumniveau gemessen, Reduzierung ist gleichbedeutend mit Verzicht und Rückschritt. Wer nicht konsumieren will oder kann, befindet sich am Rande der Gesellschaft oder gar außerhalb. Diese Vorstellungen von Konsum und subjektivem Bedarf an Produkten prägen unsere Wahrnehmung der Realität und es erscheint so, als sei dies nicht zu durchbrechen.

Hier liegt eine klar konsumorientierte Wirklichkeitskonstruktion vor. Diese zu verändern ist sehr schwer. Es bedarf eines grundlegenden Wertewandels, eines Umdenken in Richtung weniger Konsum (weniger ist mehr; siehe auch Misereor, 20XX ??????). Die neuen Denkansätze sind vorhanden (LIT: Zukunftsfähiges Deutschland), haben sich in der Gesellschaft aber noch nicht durchgesetzt. Im Rahmen dieser Überlegungen entstand z.B. die Idee der sogenannten 2000 Watt-Gesellschaft, die davon ausgeht, dass, bei einer einigermaßen guten Gleichverteilung der Ressourcen unter den Menschen, der durchschnittliche Energiebedarf pro Kopf bei 2000 Watt liegen sollte. Noch sind die Unterschiede zwischen den Ländern enorm und reichen von einigen hundert Watt in sog. Entwicklungsländern pro Kopf bis zur siebenfachen Menge in einigen Industrienationen (Wikipedia 29.03.09: 2000-Watt-Gesellschaft, (Jochem 2004)).

Im Bereich der integrativen Nachhaltigkeit gehen wir davon aus, dass weniger Konsum zu mehr Vergnügen führen kann. Ein genussvoller Umgang z.B. mit den Lebensmitteln, die nur zu bestimmten Jahrenszeiten ganz frisch konsumiert werden können, verbessert unsere Lebensqualität und führt zu mehr Wohlfahrt und Glück. [HIERAN ARBEITEN WIR NOCH WEITER]


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